Ernteanteil

Ernteanteil:

Das Konzept entspricht einer gemeinsamen Landwirtschaft (oder englisch CSA Community Supported Agriculture), Das heißt dass sich mehrere Personen die gesamten Produktionskosten – aber auch die gesamte Ernte des Gugelwaldgartens teilen. KonsumentInnen werden zu Mit-ProduzentInnen und übernehmen so die Verantwortung, dass weder Natur noch Arbeitskräfte ausgebeutet werden.

 wir wirtschaften gemeinsam!20150612_075243

Alles was im Gugelwaldgarten zwischen Beginn der Erntesaison im Frühling und Saisonende  im Winter geerntet wird, wird also anteilig für die Ernteteiler in Kistln verpackt und den Ernteteilern zugestellt. Ein Ernteanteil beinhaltet Gemüse, Kräuter der Saison,  fallweise Obst. und wird gegen Saisonende mit Lagergemüse sowie Eingekochtem ergänzt.

 Kosten:20150519_145734

Ernteteiler teilen solidarisch die budgetierten Kosten der Produktion.  Für einen Ernteanteil sind das im Jahr EUR 500,- pro Ernteteiler. Für größere Verbraucher sind mehrere Anteile möglich.

Der relative Preis ist höher als im Lebensmitteldiskonter, mit 10 bis 15 EUR pro Woche aber hoffentlich für jeden im Rahmen der Möglichkeiten*.  Das muss auch so sein, denn wir arbeiten händisch, in kleinteiliger Mischkultur, erhalten alte Sorten als Saatgut, kümmern uns um das Bodenleben und um die Nützlingsvielfalt. Ganz nebenbei werden lokale Arbeitsplätze geschaffen und der eigene ökologische Fußabdruck verringert.

*Sollte dieser Beitrag für Dich gar nicht möglich sein lässt sich eine Möglichkeit finden deinen Anteil durch Mithilfe im Verein zu verringern. Bitte melde Dich bei uns!

20150903_151825Inhalt:

Wir schöpfen aus der Sortenvielfalt der Natur, legen Wert darauf vor allem alte, samenfeste Sorten zu verwenden und diese auch selbst zu vermehren.
Auf dem Anbauplan stehen Salate, viele Fein- und andere Blattgemüse, Kohlsorten, Tomaten, Paprika, Kürbisse, Wurzelwerk, und eine kleine Auswahl an Raritäten- Zwiebeln und Kartoffeln, sowie die ein oder andere exotische, ausgefallene oder „vergessene“ Gemüseart. 20150826_143901 ,

Der Anbauplan wird mit den Anteilsnehmern am Anfang der Saison abgestimmt und auf persönliche Wünsche kann Rücksicht genommen werden.  Viele unserer Sorten sind definitiv nicht im Supermarkt erhältlich!

072webBIo – Vegan?

Unser Feld wurde bis ins Jahr 2014 konventionell bewirtschaftet, und in diesem Jahr noch mit einem Fungizid behandelt. Seit wir übernommen haben, arbeiten wir ohne „Chemie“ und verzichten freiwillig auf den Einsatz von industriell hergestellten Insektiziden oder Pestiziden.
Auch unsere Dünger sind selbst hergestellte biodynamische Präparate und Kompost. Auch auf den Einsatz von Düngemitteln aus tierischer Herkunft verzichten wir, da wir denken, dass Mist zu viele Reste von Präparaten enthält, die Tieren zugefüttert werden.

Aufgrund des hohen administrativen und finanziellen Aufwandes haben wir auf eine Biozertifizierung verzichtet.

20150731_080829Zustellung:

Wir fahren eine Route die über Hollabrunn, Großweikersdorf, Tulln, Wagendorf und Stockerau nach Göllersdorf führt.  An dieser Route kannst Du Deinen Anteil zugestellt bekommen, ansonsten holst Du Deinen Anteil an einem Abholpunkt der an unserer Route liegt, zum Beispiel in der Quelle in Wagendorf.

 

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